Takoma CNC
Programs & reference

G- / M-Code- und Zyklen-Referenz

Nachschlagewerk gängiger Codes je Maschinensteuerung - und jeder Zyklus, den diese App selbst erzeugt.

Fanuc 0i/30i - ISO 6983 standard.

G-codes · Fanuc

G00Rapid traverse / Fast positioning
G01Linear interpolation (cutting feed)
G02Clockwise circular interpolation
G03Counterclockwise circular interpolation
G04Dwell time
G09Exact stop, non-modal
G10Programmable data input
G17Plane selection XY
G18Plane selection ZX
G19Plane selection YZ
G20Programming in inches
G21Programming in millimeters
G28Approaching the reference position
G33Thread cutting with constant pitch
G40Tool radius compensation OFF
G41Tool radius compensation left
G42Tool radius compensation right
G43Tool length compensation positive
G44Tool length compensation negative
G49Tool length compensation OFF
G50Set maximum spindle speed (turning)
G53Machine coordinate system
G54Workpiece zero point 1 (WCS)
G55Workpiece zero point 2 (WCS)
G56Workpiece zero point 3 (WCS)
G57Workpiece zero point 4 (WCS)
G58Workpiece zero point 5 (WCS)
G59Workpiece zero point 6 (WCS)
G70Finishing cycle (turning)
G71Longitudinal roughing cycle (turning)
G72Facing roughing cycle (turning)
G73High-speed drilling cycle (Peck)
G74Deep hole drilling cycle / left-hand thread
G76Fine boring / tapping cycle
G80Cancel drilling cycle
G81Drilling cycle (simple)
G82Drilling cycle with dwell time
G83Deep hole drilling (peck)
G84Tapping cycle (right-hand thread)
G90Absolute dimension programming
G91Chain-dimension / incremental-dimension programming
G92Zero point offset / Thread cutting (Turning)
G94Feed in mm/min
G95Feed in mm/U
G96Constant cutting speed (turning)
G97Constant spindle speed (turning)
G98Retract to initial plane (drilling cycle)
G99Retract to R-plane (drilling cycle)

M-Codes · Fanuc

M00Programmed stop
M01Optional stop
M02Program end
M03Spindle ON clockwise
M04Spindle ON counterclockwise
M05Spindle OFF
M06Tool change
M07Coolant ON (mist)
M08Coolant ON (flood)
M09Coolant OFF
M10Close clamping/holding fixture
M11Open clamping/holding fixture
M19Spindle orientation (stop in position)
M30Program end + return to start
M41Gear range low
M42Gear range high
M98Call subprogram
M99Subprogram end / return

Zyklen · Fanuc

Jeder Zyklus, den diese App für Fanuc erzeugt, mit den Parametern in der Reihenfolge, in der der Generator sie schreibt. Das ist die Frage am Programm: „hier steht CYCLE83 mit zwölf Zahlen - welche ist die Zustellung?"

G81 Bohren, einfach Fanuc

Auf Tiefe fahren, im Eilgang zurueck. Der Normalfall fuers Durchgangsloch.

G99 G81 X.. Y.. Z-tiefe R.. F..
X/Y Lochposition
Z Endtiefe, absolut
R Rueckzugsebene ueber dem Werkstueck
F Feed

G99 zieht auf die R-Ebene zurueck, G98 auf die Ausgangsebene. G80 schaltet den Zyklus aus.

Erzeugt von: /bohrprogramm

G82 Bohren mit Verweilzeit Fanuc

Wie G81, haelt am Grund. Fuer Senkungen und Planflaechen am Lochboden.

G99 G82 X.. Y.. Z-tiefe R.. P.. F..
Z Endtiefe
R Rueckzugsebene
P Verweilzeit in MILLISEKUNDEN, ganzzahlig
F Feed

P ist die einzige Adresse im Zyklus, die keinen Dezimalpunkt bekommt: P500 sind 0,5 Sekunden.

Erzeugt von: /bohrprogramm

G83 Tieflochbohren, Entspanen Fanuc

Zustellen, GANZ aus dem Loch fahren, wieder herunter. Der Span kommt zuverlaessig heraus, der Eilgangweg ist lang.

G99 G83 X.. Y.. Z-tiefe Q.. R.. F..
Z Endtiefe
Q Zustellung je Stich, inkrementell
R Rueckzugsebene
F Feed

60 mm Tiefe mit 10 mm Zustellung sind rund 320 mm zusaetzlicher Eilgangweg. Bei kurzspanenden Werkstoffen ist G73 die richtige Wahl.

Erzeugt von: /bohrprogramm · /zeiten?mode=bohren rechnet den Eilgangweg mit

G73 Tieflochbohren, Spanbrechen Fanuc

Dieselben Adressen wie G83, aber der Bohrer zieht nur ein kleines Stueck zurueck und bleibt im Loch.

G99 G73 X.. Y.. Z-tiefe Q.. R.. F..
Z Endtiefe
Q Zustellung je Stich
R Rueckzugsebene
F Feed

Der Rueckzugsbetrag steht nicht im Satz, er ist ein Maschinenparameter. Wer ihn braucht, findet ihn im Handbuch der Maschine, nicht im Programm.

Erzeugt von: /bohrprogramm

G84 Gewindebohren rechts Fanuc

Synchrones Gewindebohren. Vorschub = Steigung, Spindel dreht am Grund um.

G99 G84 X.. Y.. Z-tiefe R.. P.. F=Steigung
Z Thread depth
R Rueckzugsebene
P Verweilzeit am Grund in ms
F Steigung in mm/U - NICHT mm/min

Mit G95 bzw. G99 ist F die Steigung. Wer hier aus Gewohnheit einen Minutenvorschub eintraegt, reisst das Gewinde. M03 vor dem Zyklus, die Umkehr macht der Zyklus.

Erzeugt von: /gewindebohren

G74 Gewindebohren links Fanuc

Wie G84, nur linksgaengig: die Spindel laeuft mit M04 hinein.

G99 G74 X.. Y.. Z-tiefe R.. F=Steigung
Z Thread depth
R Rueckzugsebene
F Pitch

Achtung, Dialektfalle: auf der DREHmaschine ist G74 ein Abstech-/Nutzyklus, nicht Gewindebohren.

Erzeugt von: /gewindebohren

G76 Gewindedrehen, mehrfach Fanuc

Gewinde in mehreren Schnitten mit abnehmender Zustellung.

G76 P(mmrra) Q.. R..  danach  G76 X.. Z.. R.. P.. Q.. F..
P (1. Block) sechsstellig: Schlichtwiederholungen, Ausfahrbetrag, Flankenwinkel
Q (1. Block) kleinste Zustellung in MIKROMETER
R (1. Block) Schlichtaufmass
X/Z Gewinde-Enddurchmesser und Endpunkt
R (2. Block) Kegelbetrag, 0 = zylindrisch
P (2. Block) Gewindetiefe in MIKROMETER
Q (2. Block) erste Zustellung in MIKROMETER
F Pitch

P und Q sind hier in Mikrometer und ohne Dezimalpunkt - P2000 sind 2 mm Gewindetiefe. Die letzten zwei Stellen des Header-P sind der Flankenwinkel: 60, 55, 30 oder 29.

Erzeugt von: /drehgewinde

G71 Laengsschruppen Fanuc

Eine Kontur in Schnitten abtragen. Die Kontur steht als Satzfolge zwischen zwei Satznummern.

G71 U(ap) R(Rueckzug)  /  G71 P.. Q.. U.. W.. F..
U (1. Block) Schnitttiefe je Schnitt
R (1. Block) Rueckzugsbetrag
P Satznummer, bei der die Kontur anfaengt
Q Satznummer, bei der sie endet
U (2. Block) Schlichtaufmass im DURCHMESSER (X)
W Schlichtaufmass in Z
F Schruppvorschub

U heisst in den beiden Bloecken Verschiedenes: oben die Zustellung (Radius), unten das Aufmass (Durchmesser). Das ist die haeufigste Verwechslung an G71.

Erzeugt von: /drehteil · /drehkegel · /simulator loest den Zyklus auf

G70 Schlichten Fanuc

Dieselbe Kontur wie G71, in einem Zug auf Fertigmass.

G70 P.. Q..
P erste Satznummer der Kontur
Q letzte Satznummer der Kontur

G70 kommt immer NACH G71 und nennt dieselben Satznummern. Ohne G70 bleibt das Schlichtaufmass stehen.

Erzeugt von: /drehteil · /drehkegel

G12.1 / G13.1 Polarkoordinaten-Interpolation ein/aus Fanuc

Die C-Achse der Drehmaschine wird wie eine Linearachse programmiert. Damit lassen sich Nuten und Flaechen auf dem Zylinder fraesen.

G12.1 ... Kontur in X/C ... G13.1
X Radius bzw. Durchmesser
C wird zur virtuellen Querachse

Zwischen G12.1 und G13.1 gilt eine eigene Ebene. Werkzeugwechsel und G-Code-Gruppen sind dort eingeschraenkt - was erlaubt ist, sagt das Handbuch der Maschine.

Erzeugt von: /drehfraesen

G7.1 Zylinderinterpolation Fanuc

Die C-Achse wird in Millimetern auf dem Zylinderumfang gerechnet statt in Grad.

G7.1 C(Radius) ... Kontur ... G7.1 C0
C Radius des Zylinders; C0 schaltet ab

Damit wird eine Nut auf dem Umfang so programmiert, wie sie auf der Zeichnung steht - abgewickelt.

Erzeugt von: /drehfraesen

Herkunft der Angaben: aus den Generatoren dieser App, nicht aus dem Handbuch der Steuerung. Ein Zyklus hat je Software-Stand mehr Parameter, als hier stehen - CYCLE83 zum Beispiel bis zu 17, von denen dieser Generator zwölf setzt. Was deine Maschine erwartet, sagt ihr Handbuch.

Note: all cutting and material values are guide values. The tool or machine manufacturer's recommendations are decisive.

The calculator also runs in the workshop without a connection: app and desktop version